Aktuelle Warnungen
Dein Frühwarnsystem für mehr Sicherheit im Netz
Das Internet schläft nie – und leider auch nicht diejenigen, die es für Betrug nutzen. Ob gefälschte Paket-SMS, täuschend echte Bank-Mails oder fiese WhatsApp-Tricks: Wir halten für dich die Augen offen.
Auf dieser Seite sammeln wir die aktuellsten Bedrohungen und bereiten sie so für dich auf, dass du sie sofort erkennst. Unser Ziel: Dass du gar nicht erst zum Opfer wirst. Nutze unseren Sicherheits-Radar, um die Dringlichkeit der aktuellen Meldungen einzuschätzen:
So liest du unseren Sicherheits-Radar
Damit du auf einen Blick erkennst, wie dringend eine Warnung ist, nutzen wir drei Gefahrenstufen:
| Stufe | Bedeutung | Was du jetzt tun solltest |
|---|---|---|
| INFO | Hintergrundwissen | Kein akuter Angriff, aber eine neue Betrugsmasche ist im Umlauf. Lies es dir in Ruhe durch, um vorbereitet zu sein. |
| VORSICHT | Erhöhte Wachsamkeit | Aktuelle Phishing-Wellen oder Fake-Shops wurden gemeldet. Prüfe deine E-Mails und SMS besonders kritisch. |
| HOCH | Akute Gefahr | Massive Angriffe oder kritische Sicherheitslücken. Hier besteht dringender Handlungsbedarf, um deine Daten zu schützen! |
Aktuelle Meldungen: Hier solltest du jetzt wachsam sein
Du erhältst eine SMS, dass ein Paket für dich bereitliege, aber noch Zollgebühren oder Versandkosten (oft nur 1,99 €) fehlen. Ein beigefügter Link führt auf eine täuschend echte Webseite.
- Der Link: Die Webadresse sieht nicht nach dhl.de aus, sondern nutzt Kürzel wie "bit.ly" oder seltsame Endungen wie ".top" oder ".info".
- Die Nummer: Die SMS kommt oft von einer privaten Mobilfunknummer, nicht von einem offiziellen Dienst.
- Nicht klicken: Lösche die SMS sofort.
- Keine Daten eingeben: Falls du geklickt hast, gib niemals deine Kreditkartendaten ein.
- App-Check: Erwarte ich wirklich ein Paket? Schau direkt in der offiziellen App des Anbieters nach, niemals über den Link in der SMS.
- Karte sperren: Rufe sofort den Sperr-Notruf Bankomatkarten (Debit): 0800 204 8800 an oder sperre deine Kreditkarte direkt in deiner Banking-App.
- Bank informieren: Kontaktiere deine Bank, um eventuelle Abbuchungen zu prüfen und ggf. zurückzufordern.
- Drittanbietersperre: Falls du ein Abo abgeschlossen hast, aktiviere über deinen Mobilfunkanbieter die Drittanbietersperre.
Eine täuschend echte E-Mail behauptet, es gäbe ein Sicherheitsproblem mit deinem Konto. Um die Sperrung aufzuheben, müsstest du dich über einen Link einloggen und deine Identität bestätigen.
- Zeitdruck: "Handeln Sie innerhalb von 12 Stunden, sonst wird Ihr Konto gelöscht."
- Anrede: Oft fehlt dein Name ("Sehr geehrter Kunde") oder die E-Mail-Adresse des Absenders hinter dem Anzeigenamen ist völlig kryptisch.
- Sicherheits-Check: Banken fordern dich niemals per E-Mail auf, Passwörter oder TANs auf einer verlinkten Seite einzugeben.
- Ignorieren: Die Bank sperrt Konten nicht per E-Mail-Klick.
- Separat einloggen: Geh selbst auf die offizielle Webseite deiner Bank (tippe die Adresse von Hand ein!), um deinen Kontostatus zu prüfen.
- Passwort ändern: Logge dich (über die echte Webseite!) sofort in dein Online-Banking ein und ändere dein Passwort. Falls das nicht mehr geht: Hotline der Bank anrufen!
- Zugang sperren: Lass deinen Online-Banking-Zugang über den Sperr-Notruf Bankomatkarten (Debit): 0800 204 8800 oder deine Bank sperren.
- Anzeige erstatten: Da deine Identitätsdaten (Name, Adresse, ggf. Ausweis) gestohlen wurden, solltest du online eine Anzeige bei der Polizei (Onlinewache) aufgeben.
Das ist aktuell das größte Thema. Angreifer nutzen Deepfake-Audio, um sich in Firmennetzwerke einzuschleusen.
Warnung: "Vorsicht vor täuschend echten Sprachnachrichten von Vorgesetzten (CEO-Fraud 2.0)."
Es gibt aktuell drei Hauptszenarien, auf die viele reinfallen:
Der "Schock-Anruf" oder Voice-Memo: Du hast eine Sprachnachricht oder einen Anruf von jemandem bekommen, den du kennst (Chef, Enkel, Freund). Die Stimme klang echt, aber die Person war in einer "Notlage" und brauchte dringend Geld oder Daten.
Das Fake-Investment (z.B. "Quantum AI"): Du hast ein Video einer bekannten Person (z.B. aus der Politik oder Wirtschaft) gesehen, die für eine todsichere Geldanlage wirbt. Die Lippenbewegungen wirkten echt, aber das Ganze war ein Deepfake.
Die perfekte Phishing-Mail: Du hast eine Mail erhalten, die exakt so aussah wie von deiner Bank oder einem Amt. Dank KI war sie fehlerfrei und persönlich auf dich zugeschnitten.
Empfehlung: Führt interne "Safe Words" für Finanztransaktionen ein.
1. Sofort-Maßnahmen (Schadensbegrenzung)
Bei Geldverlust: Kontaktiere sofort deine Bank. Wenn eine Überweisung erst kurz her ist, kann sie manchmal noch gestoppt werden. Lass deine Karten sperren, falls du Daten auf einer gefälschten Seite eingegeben hast.
Bei Passwörtern: Wenn du dich auf einer KI-generierten Fake-Seite eingeloggt hast, ändere sofort dein Passwort bei diesem Dienst – und bei allen anderen Konten, wo du dasselbe Passwort nutzt.
Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA): Aktiviere sie überall, wo es geht. Das ist der beste Schutz, selbst wenn Angreifer dein Passwort haben.
2. Digitale Spurensicherung
Nichts löschen: Mache Screenshots von den KI-generierten Bildern, Nachrichten oder der Webseite. Sichere die E-Mail-Adresse oder Telefonnummer des Absenders.
Deepfakes melden: Wenn es ein Video oder Audio-Deepfake war, melde das Profil auf der jeweiligen Plattform (Social Media).
3. Rechtliche Schritte
Anzeige erstatten: Geh zur Polizei (oder nutze die Onlinewache deines Bundeslandes). Betrug mit KI-Unterstützung ist eine Straftat. Deine Dokumentation aus Punkt 2 hilft dabei enorm.
Dauerbrenner
Du bekommst eine WhatsApp von einer unbekannten Nummer. Jemand gibt sich als dein Kind oder Enkel aus, sagt das alte Handy sei kaputt und bittet kurz darauf um eine dringende Überweisung für eine Rechnung, da das Online-Banking auf dem neuen Handy noch nicht funktioniere.
- Die Story: Es wird sofort eine emotionale Notsituation aufgebaut.
- Geldfluss: Es soll Geld an ein unbekanntes Konto überwiesen werden (Echtzeitüberweisung).
- Nummer prüfen: Versuche die Person auf der alten, bekannten Nummer anzurufen.
- Kontrollfrage: Stell eine Frage, die nur dein echtes Kind/Enkel beantworten kann (z.B. "Wie hieß dein erstes Haustier?").
- Kein Geld senden: Überweise niemals Geld aufgrund einer Chat-Nachricht, ohne vorher persönlich mit der Person gesprochen zu haben.
- Überweisung stoppen: Rufe sofort (am besten innerhalb von Minuten) deine Bank an. Bei einer Echtzeitüberweisung ist es oft zu spät, aber die Bank kann versuchen, das Geld zurückzuholen.
- Beweise sichern: Mache Screenshots vom Chatverlauf und der Telefonnummer der Betrüger. Lösche den Chat erst, wenn die Polizei es sagt.
- Kontakt abbrechen: Antworte nicht mehr auf weitere Forderungen. Die Betrüger werden oft aggressiv, wenn sie merken, dass das Opfer misstrauisch wird.
Cyberbedrohungen LIVE-KARTE
Damit dabei keine Daten ungefragt an Kaspersky fließen, blockieren wir das Laden zunächst.
Wenn du die Live-Karte sehen möchtest, klicke einfach auf den Button.
Datenquellen - Begriffserklärung
OAS - On-Access Scan
OAS (On-Access Scan) zeigt den Malware-Erfassungsfluss während der Echtzeitsuche, d. h. wenn auf Objekte während Operationen zum Öffnen, Kopieren, Ausführen oder Speichern zugegriffen wird.
ODS - On Demand Scanner
ODS (On Demand Scanner) zeigt den Malware-Erfassungsfluss während einer Direktsuche, wenn der Nutzer die Option "Nach Viren scannen" im Kontextmenü auswählt.
MAV - Mail Anti-Virus
MAV zeigt den Malware-Erfassungsstrom während des MAVScans, wenn neue Objekte in einer E-Mail-Anwendung(Outlook, The Bat, Thunderbird)erscheinen. Der MAV scannt eingehende Nachrichten und ruft OAS auf, wenn Anhänge auf einem Datenträger gespeichert werden.
WAV - Web Anti-Virus
WAV (Web Anti-Virus) zeigt den Malware-Erfassungsfluss während des Web-Antivirus-Scans, wenn die HTML-Seite der Webseite geöffnet oder eine Datei heruntergeladen wird. Die in den Web-Antivirus-Einstellungen angegebenen Anschlüsse werden überprüft.
IDS - Intrusion Detection Scan
IDS (Intrusion Detection System) zeigt Erfassungsfluss von Netzwerkangriffen.
VUL - Vulnerability Scan
VUL (Vulnerability Scan) zeigt den Schadstellenerfassungsfluss.
KAS - Kaspersky Anti-Spam
KAS (Kaspersky Anti-Spam) zeigt verdächtigen und unerwünschten E-Mail-Datenverkehr, der von der Reputation Filtering-Technologie von Kaspersky erfasst wurde.
RMW - Ransomware
RMW (Ransomware) zeigt den Ransomware Erfassungsfluss.